AUDIT- KINDER- und FAMILIENFREUNDLICHE GEMEINDE

Die Marktgemeinde Kaumberg ist die 1. familienfreundliche Gemeinde im Triestingtal!

Am 17. November 2008 wurden 16 Gemeinden mit einem staatlichen Gütesiegel ausgezeichnet.

Das „AUDIT - Kinder- und familienfreundliche Gemeinde" ist ein Gütesiegel für Gemeinden in ganz Österreich.

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Kaumberg beschloss im Herbst 2007 einstimmig, dieses anzustreben.

Am Montag, dem 17. November 2008 war es dann so weit. Das Grundzertifikat wurde feierlich im Parkhotel Schönbrunn der Marktgemeinde Kaumberg überreicht.

3 Jahre nach der Verleihung des Grundzertifikates überprüft ein Gutachter die Gemeinde noch einmal. Dabei wird festgestellt,ob der SOLL-Zustand an familien- und kinderfreundlichen Maßnahmen erreicht wurde.

Im Falle eines positiven Gutachtens schlägt die Begutachtungsstelle die Gemeinde zur Verleihung des Zertifikates „AUDIT familien- und kinder-freundliche Gemeinde" vor.

Nach einem dreijährigen Umsetzungsprozess konnte die Marktgemeinde Kaumberg schließlich am 3.10.2011 Im Schloss Grafenegg die staatliche Auszeichnung „Familienfreundliche Gemeinde“ entgegennehmen.

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Einladung an ALLE Kaumberginnen und Kaumberger

zum 1. REAUDIT Kinder und Familienfreundliche Gemeinde Workshop:

am Donnerstag, 27. Oktober 2016 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde Kaumberg

Referentin: DI Gabriele Bröthaler

2007 begann die Gemeinde Kaumberg im Rahmen von regelmäßigen Treffen mit Interessierten aus der Bevölkerung 27 Maßnahmen zu erarbeiten, um unsere Gemeinde kinder- und familien-freundlicher zu gestalten. Im Zuge dessen wurde uns bewusst, dass Manches neu geschaffen werden sollte, aber auch, dass Vieles bereits vorhanden ist. Nicht zuletzt dankeswerterweise aufgrund der regen Kaumberger Vereinstätigkeit! Für alle Maßnahmen übernahm ein damals zuständiger Gemeinderat die Patenschaft zur Durchführung.

Bereits im Jahre 2008 erhielt die Gemeinde Kaumberg das Grundzertifikat„Kinder- und familienfreundliche Gemeinde“, 2011 erfolgte die Vollzertifizierung. Das Triestingtal wurde österreichweit als erste zur „Familienfreundlichen Region“ ernannt.

 

Nachdem eine Zertifizierung natürlich keiner endlosen Gültigkeit unterliegt, wollen wir unser Gütesiegel nun erneuern und starten mit dem ersten Workshop zur Reauditierung.

Die Gemeindebürger ALLER Generationen werden dabei aktiv zur Mitarbeit eingeladen.

Auf Ihre Teilnahme und eine interessante Projektarbeit freut sich

Ihr Bürgermeister

Michael Singraber e.h.

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„AUDIT- KINDER- und FAMILIENFREUNDLICHE Gemeinde"

WAS IST DAS? 

 

Als Audit (von lat. „Anhörung") werden allgemein Untersuchungs-verfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten.

Die Audits werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt. 

Das „AUDIT - Kinder- und familienfreundliche Gemeinde" ist ein Gütesiegel für Gemeinden. Der Gemeinderat der Marktgemeinde Kaumberg

beschloss im Herbst 2007 einstimmig, dieses anzustreben.

Nach einer Bestandsaufnahme durch eine Auditorin folgten mehrere Workshops, bei denen die Bürger zum Erarbeitungs-prozess eingeladen wurden,

um dann gemeinsam mit der „Familie & Berufmanagement GesmbH" Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Das heißt, in aktiven Arbeitsgruppen wurde zuerst der „IST-Zustand"

und nachfolgend der „SOLL-Zustand erhoben.

Erarbeitet wurden 27 Maßnahmen, die zur Verbesserung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Gemeinde beitragen. Besonderes Augenmerk

wurde auf die Bedürfnisse der jeweiligen Generationen gelegt und auch auf das Zusammenwirken der unterschiedlichen Altersgruppen.

Der Gemeinderat beschloss abermals einstimmig, diese 27 geplanten Vorhaben zu verwirklichen.

Die Marktgemeinde Kaumberg wurde die 1. familienfreundliche Gemeinde im Triestingtal.

Derzeit werden diese einer Begutachtung durch die zuständige Fachabteilung des Bundesministeriums für das Grundzertifikat unterzogen.

3 Jahre nach der Verleihung des Grundzertifikates überprüft ein Gutachter die Gemeinde noch einmal. Dabei wird festgestellt,

ob der SOLL-Zustand an familien- und kinder-freundlichen Maßnahmen erreicht wurde. Im Falle eines positiven Gutachtens schlägt die Begutachtungsstelle die Gemeinde zur Verleihung des Zertifikates „AUDIT familien- und kinder-freundliche Gemeinde" vor.

Die formelle Verleihung des endgültigen Vollzertifikats erfolgt durch das Bundesministerium im Rahmen eines Festaktes.

Nach einem dreijährigen Umsetzungsprozess konnte die Marktgemeinde Kaumberg schließlich am 3.10.2011 im Schloss Grafenegg die staatliche Auszeichnung „Familienfreundliche Gemeinde“ entgegennehmen.

 

  1. Tag der Gesundheit

Im Rahmen einer Gesundheitsmesse fand am 1. März 2009  von 10-18 Uhr  die Messe in den Seminarräumen der Fa. Brandtner in Kaumberg statt. Den ca. 500 Besuchern wurden Informationen rund um die Themen Gesundheit und Wellness geboten.

Auf den ganzen Tag verteilt wurden Vorträge in den verschiedensten Bereichen abgehalten.

Egal ob jung oder alt, die Messe versuchte für jeden etwas zu bieten.

  • · Fitnesstest für Kinder
  • · Informationen zur Gesundheitsvorsorge und gesunde Ernährung
  • · Informationen und Beratung zum Thema „Alternative Medizin und „Gesundes Wohnen"
  • · Neben einem breiten Angebot an unterschiedlichen Wellness- Produkten und Dienstleistungen,konnte man nicht nur als Betrachter dem

Treiben an den verschiedenen Ständen passiv folgen, sondern auch aktiv teilnehmen. Sei es ein Blutzuckertest, Blutdruckmessung,

Fußanalyse mir elektr. Fußscanner, Hör- u. Sehtest, ein Kalorienquiz etc., oder erhielt eine Beratung für Wellnessbehandlungen.

Dem Besucher wurde auf jeden Fall ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen geboten.

  1. Busfahrt in Therme für Familien mit Kleinkindern

Busfahrten in Thermen und Bäder - koordinieren und durchführen. 

  1. Infodrehscheibe für Nachhilfe, Fahrgemeinschaften, Lehrstellen und Besucherdienst

Um das Angebot und die Nachfragen in den Bereichen Nachhilfe, Fahrgemeinschaften für Lehrlinge, offene Lehrstellen und Ferialpraktika wie auch Besucherdienste, übersichtlicher zu gestalten bietet die Gemeinde eine Informationsbörse „am Schwarzen Brett" (zwischen dem Eingang Gemeindeamt) an.

http://www.ams.at/lehrstellen/

http://www.rk-hainfeld.at/

  1. Beibehaltung der Nachmittagsbetreuung und Berufsinformation in der Schule

Die eingeführte Nachmittagsbetreuung wird sehr gut angenommen, ebenso war die an der Schule angebotene Berufsinformation erfolgreich und soll auch in den kommenden Jahren weiter angeboten werden.

  1. Jugendtreff

Der neue Jugendtreff (ehemalige ÖBB-Haltestelle) wird zu einer Jugendinfodrehscheibe mit professioneller Betreuung durch E.L.E.M.E.N.T.S.

  1. Spielplatzordnung

Um das Bewusstsein der Spielplatznutzer/innen und deren Eltern für den Wert der Anlage und den Sinn und Nutzen für Kinder zu schärfen, sollen Richtlinien für die Nutzung erarbeitet werden. Die Bekanntmachung wird über die Gemeindezeitung erfolgen.

  1. Nordic Walking-Kurs

Die Sport Union kommt der Nachfrage nach - Nordic Walking Kurse werden angeboten.

  1. Lebenslanges Lernen

Die Programme der verschiedenen Volkshochschulen in näherer Umgebung sowie des Bildungswerks etc. werden in der Gemeinde aufgelegt.

Zusätzlich bietet die Gemeinde an, Drehscheibe für Fahrgemeinschaften zu Bildungsstätten zu sein.

http://www.hainfeld.at/buergerservice_volkshochschule_index.php

http://www.vhs-berndorf.at

  1. Seniorengemeinderat

Schaffung einer konkreten, kontinuierlichen Ansprechperson für Senioren

  1. Generationeninitiative Kindergarten

Im Laufe des Kindergartenjahres sollen immer wieder ältere Menschen eingeladen werden, um verschiedene Aktivitäten mit den Kindern gemeinsam zu unternehmen. Kontakt: Kindergarten Kaumberg unter 02765 422

  1. Behindertengerechte Wohnungen

Schaffung von spezifischem Wohnraum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Gemeinsam mit einem Wohnbauträger sollen behindertengerechte Wohnungen errichtet werden (Ludwigshof). 

  1. Prüfung Windeltonne

Prüfung, ob die Einführung einer Windeltonne für die Marktgemeinde Kaumberg sinnvoll ist.

Wenn nein, ist angedacht, bei der Geburt eines Babys zusätzliche Müllsäcke zur Verfügung zu stellen.

  1. Zusätzliche Veranstaltungen für Kinder

Zusätzlich zum breiten Angebot an Events und Veranstaltungen der Gemeinde wie auch der Vereine sollen spezifische Veranstaltungen für Kleinkinder (Kasperl, Zauberer,...) außerhalb des Kindergartens sowie für Kinder außerhalb der Schule angeboten werden.

Hierzu wird die Gemeinde mit den Vereinen aktiv.

  1. Beachvolleyballplatz

Auf Eigeninitiative von Jugendlichen wurde am Sportplatz ein Beachvolleyball-Platz errichtet. Die Gemeinde unterstützte dieses Vorhaben.

  1. Jugendlokal (Pub)

Es soll mit der Gastronomie über den Bedarf/Wunsch der Jugendlichen gesprochen werden, gastronomisches Angebot speziell für Jugendliche zu ermöglichen. (Vorbild vormals: „Pub")

  1. Pfadfinder und Jungschar

Prüfung, ob der Aufbau einer Pfadfinder- oder Jungschargruppe in Kaumberg gewünscht/möglich ist.

(Angebot nach Interessenlage einführen)

  1. Mütter-Kinderrunden

Unterstützung der Einrichtung von Mütter-Kinder Runden zur Erleichterung eines regelmäßigen Erfahrungsaustauschs.

 

  1. Tauschbörse für Kinderartikel

Speziell für Kinderartikel soll die Möglichkeit des Austauschs geboten werden.

 

  1. Bahn aktivieren (Draisine)

Unterstützung und Forcierung des Bahn-Projekts „Draisine" auf den Schienen zwischen Weissenbach und Hainfeld.

Vorgesehen ist der Mittransport von Fahrrädern, d.h. „bergauf mit der Draisine, bergab mit dem Fahrrad (oder auch mit der Fahrraddraisine)"

 

  1. Badeteich

Ein Badeareal könnte angekauft und genutzt werden. Hiebei ist jedoch der finanzielle Aufwand zu berücksichtigen.

 

  1. Ausbau von Freizeitaktivitäten für Erwachsene

Für Erwachsene sollen weiterhin Kulturinitiativen wie z.B. Kabarettabende organisiert werden, aber auch Handarbeits- und Bastelrunden angeboten werden

 

  1. Seniorenaktivitäten

Angebote für Seniorenturnen, Einrichtung eines Seniorentreffs bei dem verschiedene Themen behandelt werden.

Bestehenden Seniorentanz aufrecht erhalten.  

 

  1. Einkaufsbus

Unterstützung von Senioren oder Personen ohne Auto bei der Mobilität.

Einführung eines Einkaufsbus z.B. einmal monatlich.

 

  1. Betreutes Wohnen

Gemeinsam mit einem Wohnbauträger sollen Wohneinheiten für betreutes Wohnen errichtet werden.

 

  1. Angebotsübersicht - Betreuung und Hilfsdienste

Betreuungsangebote und Hilfsdienste erheben und bekannt machen (Infoständer vor Gemeindeamt).

 

http://lilienfeld.noe-volkshilfe.at/

 

http://www.hilfswerk.at/

 

http://www.noel.gv.at/Gesundheit/Pflege/24-Stunden-Betreuung/24-Stunden-Betreuung_24-Stunden-Betreuung.html

 

http://www.rk-hainfeld.at/

 

  1. Info über geschützte Arbeitsplätze

Bei Bedarf sollen Personen bei der Suche nach geschützten Arbeitsplätzen unterstützt werden

 

http://www.sozialprojekte.com/projekte/gesch%FCtzte+werkst%E4tten+wien

 

http://www.noeb.at/bb/bb/1Home/

 

http://www.bmsk.gv.at/cms/site/liste.html?channel=CH0774

 

  1. Leistbare Computer- und Fortbildungskurse

Der Bedarf nach Computer- und Fortbildungskursen soll erhoben werden und auf dieser Basis konkrete Maßnahmen entwickelt werden. 

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